Trauringe

Schon seit mehreren Jahrhunderten gelten Trauringe als Zeichen der Verbundenheit zwischen zwei Verliebten. Bereits im alten Ägypten und in der Antike wurden diese Ringe bei der Braut an den Ringfinger gesteckt. Römische Ringe waren lediglich für Frauen vorbehalten, die zeigten, dass eine Dame vergeben ist. Heutzutage stellt der Hochzeitsring bei einem Ehegelöbnis einen zentralen Symbolgegenstand dar. Das Versprechen, sich für immer zu lieben sowie treu zu sein, wird aufgrund des Ringtauschs besiegelt. Individuelle Hochzeitsringe sind für Heiratswillige von Bedeutung, da diese wie kein weiteres Schmuckstück das gesamte Leben getragen werden. Bei der Auswahl des Eherings spielt neben der Form auch das Material eine entscheidende Rolle.

Gold-Legierungen
Trauringe sind aus Gold in unterschiedlichen Legierungen erhältlich. Diese Legierungsbezeichnung gibt hierbei den Gewichtsgehalt des Feingoldes an dem Gesamtgewicht an. Als Legierungsmetalle setzt man neben dem puren Gold beispielsweise Palladium, Kupfer und Silber ein. Selbst die Legierungsmetalle verändern ebenso beim Gold die Farbe. Ein höherer Kupfergehalt bewirkt, dass der Goldton rötlich wird, während ein höherer Gehalt von Palladium und Silber Weißgold ergibt.

Palladium
Die Schmuckhersteller in der Bundesrepublik produzieren seit einiger Zeit Eheringe aus Palladium. Diese Ringe gibt es häufig in zwei unterschiedlichen Legierungen zur Auswahl: Palladium-Eheringe mit einem Palladium-Gehalt von 95 Prozent, die sehr kratzfest sowie hart sind und Ringe, die einen etwas geringeren Gehalt von 50 Prozent haben, das dem etwaigen Härtegard des Weißgolds entspricht. Palladium ist gegenüber Umwelteinflüssen sehr robust, allergiefrei und insbesondere sehr attraktiv. Palladium hat weiterhin den Vorteil, dass es nicht anläuft und auch seine Farbe keineswegs verändert.

Titan
Hier handelt es sich um ein besonders leichtes Metall. Es ist angenehm zu tragen und frei von Nickelanteilen. Damit eignet sich dieses Metall hervorragend für Allergiker. Zudem ist es korrosionsbeständig und härter im Gegensatz zu Stahl. Wegen seiner weißgrauen Farbe wird Nickel gerne als Ersatz für Weißgold-Eheringe gewählt. Titan in Zusammenstellung mit Carbon, Platin oder Gold ist optimal zum Fertigen von Eheringen geeignet.

Edelstahl
Preiswerte Hochzeitsringe aus Edelstahl gelten inzwischen als Klassiker. Schmuck, der aus rostfreiem Edelstahl besteht, wird häufig gerne ebenso kombiniert mit Echtgoldeinlagen vor allem für Ringe gewählt. Edelstahl harmoniert aufgrund seines silbergrauen Farbtons bei mehrfarbigen Ringen besonders gut zusammen mit den kühlen Weißtönen sowie den warmen Tönen bei Gelbgold. Aufgrund der speziellen Kratzfestigkeit und Härte weisen die aus Edelstahl bestehenden Eheringe wenig Tragspuren auf und sind sehr robust. Edelstahl-Ringe haben zudem den Vorteil, dass diese keinesfalls mit der Luft oder der Haut des entsprechenden Trägers reagieren, also nicht anlaufen. Jedoch können sie in ihrer Größe keineswegs mehr verändert werden.

Carbon
Bei Hochzeitsringen stellt der Einsatz von Carbon einen neuen Trend dar. Hier handelt es sich um ein schwarzes Material, das zu 95 Prozent aus Kohlenstoff besteht. Dieses matte Carbon ist sehr leicht, dabei jedoch sehr hart und robust. Es ist besonders stabil sowie gegenüber äußeren Einflüssen beständig. Im Vergleich zu Keramik hat Carbon aufgrund seiner filigranen Faserstruktur und seines matten Glanzes eine organische Ästhetik. Die aus diesem Material bestehenden Trauringe sind sehr stilvoll und extravagant. Auf der dunklen, matten Oberfläche kommen glitzernde Brillanten auf besondere Art zur Geltung.

 

Die Entscheidung fällt bei der großen Auswahl oft schwer. Nicht nur beim Juwelier ist die Auswahl oft riesig. Auch online - so zum Beispiel bei Hochzeitshaus Frankfurt/RheinMain GbR bieten sich heute zahllose Möglichkeiten einen qualitativ hochwertigen Ring auch günstig zu erstehen.

 


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